Grundprinzip Einzelachskinematik
Eine Kopplung von zwei Achsen setzt sich immer aus einer Haupt- und einer Nebenachse zusammen die über ein Kopplungselement (Gantry-Knoten) im Gerätebaum miteinander verknüpft sind.
Die Hauptachse wird in der Applikation zur Sollwertgenerierung verwendet.
Die Nebenachse wird über die Kopplung automatisch mit der Hauptachse freigegeben und folgt dieser entsprechend dem parametrierten Kopplungsmodus.
Die Einzelachskinematik bietet folgenden Funktionsumfang:
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Automatische Kopplung von Haupt- und Nebenachse in unterschiedlichen Modi
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Positionskopplung
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Drehzahlkopplung /Drehmomentstütze
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Drehmomentkopplung
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Überwachungsfunktionen:
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Schiefstellung
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Verspannung
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Automatische Ausrichtung der Achsen zueinander
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Fehlerhandling:
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Erkennung von Achs-/Antriebsfehlern und stillsetzen der nicht betroffenen Achse
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Erweiterte Homing-Verfahren (-Sequenz)
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Servicemodus (temporäres Entkoppeln der Achsen), damit diese getrennt verfahrbar sind
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Erweiterte Verfahren für Auto-Tuning
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Erweiterte Verfahren für die Funktionen Bremsentest und Bremseneinschleifen
Für den normalen Betrieb, das heißt für die Verwendung aller Einzelachs-FB, TM und Achsgruppenfunktionalitäten, wird immer nur mit der parametrierten Hauptachse gearbeitet.